Workshop Digitalisierungsprojekte nachhaltig planen und bestandsschonend umsetzen
Hauptinhalt der Veranstaltung ist der schonende Umgang mit den Objekten bei Digitalisierungsprojekten. Welche Technik ist wofür geeignet? Wie sieht eine sachgerechte Handhabung während des Digitalisierens aus? Wann sollte eine konservatorische Prüfung der Bestände stattfinden?
©Victor Koldunov
Kooperation mit dem Landesarchiv Berlin
Digitalisierungsprojekte im Kulturbereich erfordern eine fundierte Vorbereitung, um nachhaltig, effizient und gut organisiert umgesetzt zu werden.
Der Workshop zeigt, wie die Analyse von Beständen, technischen Anforderungen sowie internen und externen Vorgaben zu belastbaren Angeboten und klaren Projektstrukturen führt. Es werden praxisnahe Impulse zur Prozessplanung und -kontrolle, zu den notwendigen Vor- und Nacharbeiten, zur Abstimmung mit IT und Restaurierung und zur Auswahl von Dienstleisterngegeben. Ziel ist eine Digitalisierung, die Qualität sichert, den Bestand schützt und langfristige Nutzbarkeit ermöglicht.
Eine wesentliche Grundlage für die Beurteilung der Digitalisierbarkeit ist die Kenntnis der materiellen Beschaffenheit des Archiv- und Bibliothekguts. Hieraus leiten sich die Anforderungen an Aufnahmetechnik und -verfahren ab. Mit Hilfe einer Checkliste und anhand von Beispielen wird die Gelegenheit geboten, diesen Prüfschritt selbstständig auszuführen und im Austausch zu überprüfen und zu diskutieren.
Referierende:
Barbara Kunze (Diplom-Restauratorin)
Viola Rosenau (Beraterin für Digitalisierung von Kulturgut)
Moderation: Elisabeth Balihar (KBE)
Ihre Teilnahme ist kostenfrei.
Zielgruppe: Kolleg*innen aus Archiven und Bibliotheken in Berlin und Brandenburg.
Anmeldeschluss: 06.11.2026.