Tagungsschwerpunkte Fäden vernetzen, austauschen, weiterspinnen

Mischung aus Historischem Foto und Pinker Farbfläche, auf der zwei Personen sich die Hand reichen und Glühbirnen als Kopf haben

Bestandserhaltung als Gemeinschaftsaufgabe

Die Erhaltung unseres kulturellen schriftlichen Erbes gelingt nur im vernetzten Miteinander. Ob durch Notfallverbünde, die Institutionen in Krisen resilienter machen, oder durch strategische Partnerschaften, die Ressourcen bündeln und Wissen teilen: Vernetzung schafft Lösungen, die keine Einrichtung allein stemmen könnte. Besonders in regionalen und institutionenübergreifenden Projekten zeigt sich, wie gemeinsames Handeln nachhaltige Modelle ermöglicht – und die Bestandserhaltung voranbringt.

Bestandserhaltung als Querschnittsaufgabe

Bestandserhaltung vernetzt alle Bereiche einer Institution – besonders für kleine und mittlere Einrichtungen eine Herausforderung. Gemeinsame Förderstrukturen, Best-Practice-Beispiele aus Archiven und Bibliotheken sowie nachhaltige Kooperationsmodelle zeigen, wie fachliche Zusammenarbeit gelingt. Die Veranstaltung bietet Raum, um Erfahrungen zu Umzugsprojekten, Notfallverbünden oder Querschnittsaufgaben auszutauschen und neue Lösungen zu entwickeln.

20 Jahre KBE: Wissen teilen, Netzwerke stärken

Seit zwei Jahrzehnten unterstützt das KBE die Bestandserhaltung in Berlin-Brandenburg – durch Beratung, Fortbildungen und den Aufbau von Netzwerken. Die letzten 20 Jahre haben gezeigt, wie sich das Feld verändert hat: von einzelnen Initiativen hin zu vernetzten Strukturen, von lokalen Lösungen zu kooperativen Ansätzen. Die KBE hat diesen Wandel begleitet – als Impulsgeberin, Wissensvermittlerin und Plattform für den fachlichen Austausch

Zukunft gestalten: Impulse für die Bestandserhaltung

Wie können wir Netzwerke weiter ausbauen, Ressourcen effizienter nutzen und Fachkräfte für kommende Herausforderungen qualifizieren? Die Veranstaltung lädt dazu ein, diese Fragen zu diskutieren und Impulse für eine vernetzte Zukunft der Bestandserhaltung zu setzen – denn nur gemeinsam lassen sich die Aufgaben der nächsten 20 Jahre meistern.

Was sie dieses mal erwartet

Mischung aus Pinker Farbfläche und historischem Foto von zwei personen mit Glühbirnenkopf

Diese Tagung macht bestehende Netzwerke sichtbar, präsentiert erprobte Kooperationsmodelle und gibt neue Impulse für die Bestandserhaltung. Das 20-jährige Jubiläum der KBE bietet die Gelegenheit, 20 Jahre Vernetzungsarbeit zu reflektieren und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Wie schaffen wir durch Vernetzung und Zusammenarbeit nachhaltige Strukturen – und warum ist dieser Austausch heute wichtiger denn je? Es geht darum, Ressourcen, Wissen und Infrastruktur gemeinsam zu nutzen, um effizienter zu arbeiten. Doch wo liegen die Hürden, besonders für kleinere Einrichtungen?

Ein Blick auf bewährte Kooperationsmodelle zeigt, welche Ansätze funktionieren – und was wir daraus lernen können. Das KBE unterstützt seit 20 Jahren als Vermittlerin und Beraterin diese Prozesse. Doch wie lässt sich diese Arbeit weiter verbessern? Die Tagung bietet Raum, diese Fragen zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Treffen Sie Kolleg:innen, tauschen Sie sich aus und erweitern Sie Ihr berufliches Netzwerk.

Ein gemeinsamer Abendempfang mit musikalischer Begleitung bietet die Gelegenheit, im festlichen Rahmen das 20-jährige Jubiläum zu feiern. Gleichzeitig schafft er Raum für informellen Austausch und die Vertiefung fachlicher Kontakte.

Die Plätze sind begrenzt – sichern Sie sich jetzt Ihre Teilnahme!

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Literaturliste zum 13. Tag der Bestandserhaltung

Vorträge und Dozent*innen

Portrait Sven Kriese

Sven Kriese
Direktor - Landesarchiv Berlin
Kriese@landesarchiv.berlin.de  

Vita:

  • Seit August 2024 Direktor des Landesarchivs Berlin 
  • 2016 - 2024 Leiter der Abteilung I „Zentrale Dienste“ im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz und Vertreter der Direktorin 
  • 2004 - 2016 Referatsleiter am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz 
  • 2002 - 2004 Wissenschaftlicher Archivar am Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt 
  • 2000 - 2002 Archiv-Referendariat am Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt 
  • 1991 - 1999 Studium der Fächer Mittelalterliche Geschichte, Neuere und Neueste Geschichte und Germanistische Linguistik an der Humboldt-Universität zu Berlin  
     
  • Vorstandsmitglied der Historischen Kommission zu Berlin; Vertreter Berlins in der KLA und in der BKK; Veröffentlichungen zur Archivgeschichte des 20. Jahrhunderts

Dr. Anna Boroffka
Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) an der Staatsbibliothek zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Anna.Boroffka@sbb.spk-berlin.de

Vita

  • Seit 2022 Wissenschaftliche Mitarbeit Förderung und fachliche Vernetzung, Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK), Stiftung Preußischer Kulturbesitz
  • 2014–2022 Wissenschaftliche Mitarbeit Forschung, Centre for the Study of Manuscript Cultures (CSMC), Universität Hamburg
  • 2014 Promotion im Fach Kunstgeschichte, Universität Hamburg
  • 2013–2014 Wissenschaftliche Mitarbeit Forschung und Lehre, Kunstgeschichtliches Seminar, Universität Hamburg
  • 2012–2013 Wissenschaftliches Volontariat im Bereich Förderung, Vernetzung und Vermittlung von Kultur und Geschichte, Kulturprojekte Berlin GmbH, Berliner Senat für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Kooperativer Originalerhalt: Die Vernetzungspotenziale der KEK

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) unterstützt seit über 15 Jahren den bundesweiten Originalerhalt. Als spartenübergreifendes Bund-Länder-Projekt hat sie ein umfangreiches Netzwerk geschaffen, das die verschiedenen Themenfelder und Verantwortungsebe nen der Bewahrung schriftlichen Kulturguts miteinander verbindet. Auch die Projektförderung der KEK ist als Kofinanzierung und damit als Zusammenspiel unterschiedlicher Mittelarten konzipiert. Zudem bietet sie zahlreiche Möglichkeiten der kooperativen Antragstellung. Der Beitrag stellt das neue Förderprogramm „Schriftliches Kulturgut erhalten” der KEK vor. Anhand konkreter Fallbeispiele wird aufgezeigt, welche Vernetzungspotenziale das Förderprogramm bietet und wie insbesondere kleinere Einrichtungen von Kooperationen und Verbundprojekten profitieren.

Simon Nobis
Archiv der Max-Planck-Gesellschaft
nobis@archiv-berlin.mpg.de

Vita:

  • Seit 2015 Archivar im Archiv der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem
  • 2014/15: Archivar im Archiv des Sächsischen Landtages in Dresden
  • 2011-2014: Ausbildung zum gehobenen Archivdienst im Landesarchiv Baden-Württemberg und an der Archivschule Marburg
  • 2010-2011: FAMI im Hauptstaatsarchiv Stuttgart
  • 2015 2007-2010: Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FAMI), Fachrichtung Archiv im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig

Gemeinsam vorbereitet sein für den 'worst case' - aus der Arbeit der Notfallgruppe Berliner Archive

In vielen Kultureinrichtungen ist Notfallvorsorge seit einigen Jahren ein wichtiges Thema. Angesichts der steigenden Anzahl von Naturkatastrophen mit verheerenden Folgen für das Kulturgut wie bspw. bei der Flut im Ahrtal 2021 ist eine gute Vorbereitung auf solche Situationen unverzichtbar geworden. Allein in den letzten fünf Jahren gründeten sich in Deutschland etwa zehn neue Notfallverbünde. Auch die seit 2018 bestehende Notfallgruppe Berliner Archive widmet sich bei Besprechungen, Begehungen und Notfallübungen der praktischen Notfallvorsorge für die einzelnen Mitgliedseinrichtungen. Im Ernstfall gemeinsam vorbereitet sein und sich gegenseitig zu unterstützen ist das Ziel der Initiative.

Lukas Heck, M.A,
Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Referat Digitale Archivierung, Abt. Digitale Infrastrukturen
lukas.heck@blha.brandenburg.de

Vita:

  • Seit 2024 DAN-Supportstelle, Brandenburgisches Landeshauptarchiv
  • 2022–2024 Leitung der Altregistratur der Fachhochschule Potsdam sowie zeitweise Tätigkeit in der Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken Brandenburg
  • 2016-2022 Studium Archiv B. A. & Informationswissenschaften M. A., FH Potsdam

Ob analog oder digital – Bestandserhaltung ist Teamarbeit

Digitale Bestandserhaltung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Archive benötigen dafür nicht nur fachliches Wissen, sondern auch technische Infrastruktur, spezialisierte Software und verlässliche Kooperationsstrukturen. 

Der Beitrag zeigt am Beispiel des Verbunds Digitale Archivierung Nord (DAN) und der DAN-Magazinpartnerschaften, wie digitale Langzeitarchivierung gemeinsam organisiert werden kann. Kommunalarchive erhalten Zugang zu einer gemeinsamen Infrastruktur und werden fachlich bei deren Einführung und Nutzung begleitet. Dabei arbeiten Archive, IT-Dienstleister und weitere beteiligte Stellen eng zusammen. 

Der Beitrag verdeutlicht, dass zentrale Prinzipien der klassischen Bestandserhaltung auch digital gelten: Kooperation, Wissenstransfer und nachhaltige Strukturen sind entscheidend für den langfristigen Erhalt digitalen Archivguts. 

Sabrina Heeren-Simon, M.A.
Direktorin Evangelisches Landeskirchliches Archiv Berlin (ELAB) Vorsitzende VDA Landesverband Brandenburg
sabrina.heeren-simon@landeskirchenarchiv-berlin.de

Vita:

  • Seit 2023 Landeskirchenarchivdirektorin, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
  • Seit 2021 Sachgebietsleiterin für Digitale Langzeitarchivierung und EDV-Archivanwendungen (CSMC), Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
  • 2018 - 2021 Informationswissenschaften M.A., Fachhochschule Potsdam
  • 2014–2018 Archiv B.A., Fachhochschule Potsdam
  • 2010–2013 Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Louise-Schroeder-Schule, Fachrichtung Bibliothek

Rebecca Hernandez Garcia
Vorstandsvorsitzende VDA Landesverband Berlin, Robert Havemann Gesellschaft – Archiv der DDR-Opposition
r.garcia@havemann-gesellschaft.de

Robert Hoffmann
Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Referatsleitung Bestandserhaltung | KBE
robert.hoffmann@zlb.de

Vita:

  • Seit 2025 Referatsleitung Bestandserhaltung / Kompetenzzentrum Bestandserhaltung für Bibliotheken und Archive in Berlin und Brandenburg - Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
  • 2021 - 2025 Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Deutsche Digitale Bibliothek - Stiftung Preußischer Kulturbesitz
  • 2020 - 2021 Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Institut für Museumsforschung - Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz 
  • 2018 - 2020 Wissenschaftlicher Museumsassistent (i.F.) - Institut für Museumsforschung - Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz
  • 2015 - 2017 Studium Master of Arts (M.A.) World Heritage Studies, BTU - Cottbus und Master of Cultural Heritage, Deakin University - Melbourne, Australien 
  • 2011 - 2015 Studium Konservierung/Restaurierung und Grabungstechnik, Bachelor of Arts (B.A.), HTW Berlin 

Dr. Saskia Jähnigen
Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Referat Bestandserhaltung | KBE
saskia.jähnigen@zlb.de

Vita:

  • Seit September 2026 Referat Bestandserhaltung / Kompetenzzentrum Bestandserhaltung für Bibliotheken und Archive in Berlin und Brandenburg - Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
  • 2023-2026 Bibliotheksreferendariat, Staatsbibliothek zu Berlin
  • 2024 Promotion in Geschichte der Frühen Neuzeit, Universität Leipzig
  • 2016-2023 Mitarbeit in einem Editionsvorhaben, Sächsische Akademie der Wissenschaften
  • 2011-2017 Studium der Geschichte und Kunstgeschichte, Universität Leipzig

Daniel Schneider
Archiv der Jugendkulturen e.V.
daniel.schneider@jugendkulturen.de

Julia Hartung
Schwules Museum
julia.hartung@schwulesmuseum.de

Mitarbeiter
antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V. (apabiz e.v.)
mail@apabiz.de

Simon Nobis
Archiv der Max-Planck-Gesellschaft
Sprecher Notfallgruppe Berliner Archive
nobis@archiv-berlin.mpg.de

Vita:

  • Seit 2015 Archivar im Archiv der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem 
  • 2014/15: Archivar im Archiv des Sächsischen Landtages in Dresden 
  • 2011-2014: Ausbildung zum gehobenen Archivdienst im Landesarchiv Baden-Württemberg und an der Archivschule Marburg
  • 2010-2011: FAMI im Hauptstaatsarchiv Stuttgart
  • 2007-2010: Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FAMI), Fachrichtung Archiv im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig

 

 

Ingrid Kohl
Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
Abteilung Zentrale Dienste, Referat Bestandserhaltung
Ingrid.Kohl@gsta.spk-berlin.de

Vita:

  • Seit 2019 Leiterin des Referats Bestandserhaltung am GStA PK
  • 2008 - 2019 Leiterin der Restaurierungswerkstatt am BLHA Potsdam
  • 2016 - 2018 Masterstudium Konservierungswiss. an der HAWK Hildesheim
  • 2006 - 2008 freiberufliche Restauratorin
  • 2005 - 2006 Mitarbeiterin am ZFB GmbH Leipzig
  • 2001 - 2005 Studium der Papierrestaurierung an der TH Köln 
     
  • Seit 2024 Mitglied im KLA Bestandserhaltungsausschuss
  • Seit 2023 KEK Expertengremium
  • Seit 2021 Fachbeirat KBE
  • Seit 2020 Expertin bei DIN und ISO

Lydia Koglin
Universität der Künste Berlin - Universitätsbibliothek
lydia.koglin@intra.udk-berlin.de

Vita:

  • Seit 2020 Fachreferentin und Leitung Bestandserhaltung an der Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin
  • 2016 – 2020 Leitung der Bibliothek des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei
  • 2014 – 2016 Wissenschaftliche Mitarbeit an der Bauhaus-Universität und an der Klassik Stiftung Weimar im Bereich der Digital Humanities
  • 2012 – 2014 Bibliotheksvolontariat Bauhaus-Universität Weimar und Masterstudium in Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der HU Berlin
  • 2008 – 2012 Wissenschaftliche Angestellte an der Universität der Künste Berlin
  • 2002 – 2008 Studium Kunstgeschichte und Kulturanthropologie, Frankfurt/Main

Kathrin Woywod
Technische Universität Berlin
kathrin.woywod@tu-berlin.de

Vita:

  • Seit 2023 Leiterin der Deutschen Gartenbaubibliothek | Fachreferentin | Leiterin des Querschnittsreferats Bestandserhaltung, UB der Technischen Universität Berlin
  • 2017 bis 2023 Fachreferentin | Referentin für Forschungsdatenmanagement, UB der BTU Cottbus-Senftenberg
  • 2014 bis 2016 M.A. (LIS) Humboldt-Universität zu Berlin
  • Studium der Biowissenschaften (B.Sc.) und der Molekularen Biomedizin (M.Sc.) an der WWU Münster

Lisa Schug
FFBIZ Das feministische Archiv
schug@ffbiz.de

Roman Klarfeld
FFBIZ Das feministische Archiv
klarfeld@ffbiz.de

Rita Wolters
Werkbundarchiv - Museum der Dinge
wolters@museumderdinge.de

 

Siobhan Piekarek
Brandenburgisches Landeshauptarchiv
siobhan.piekarek@BLHA.Brandenburg.de

Wunsch-Ideen-Station

 

Eine Station ohne Betreuung, an der die Tagungsteilnehmer*innen Ihre Ideen, Wünsche und erstes Feedback an das KBE auf Notizzetteln hinterlassen können. 

Martin Görlich
Geschäftsführer Computerspielemuseum
martin.goerlich@computerspielemuseum.de

Vita:

  • Seit 2023 Geschäftsführer des Computerspielemuseums 
  • Seit 2020 Betriebsleitung des Computerspielemuseums

Lydia Koglin
Universität der Künste Berlin
lydia.koglin@intra.udk-berlin.de 

Vita:

  • Seit 2020 Fachreferentin und Leitung Bestandserhaltung an der Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin
  • 2016 – 2020 Leitung der Bibliothek des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei
  • 2014 – 2016 Wissenschaftliche Mitarbeit an der Bauhaus-Universität und an der Klassik Stiftung Weimar im Bereich der Digital Humanities
  • 2012 – 2014 Bibliotheksvolontariat Bauhaus-Universität Weimar und Masterstudium in Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der HU Berlin
  • 2008 – 2012 Wissenschaftliche Angestellte an der Universität der Künste Berlin
  • 2002 – 2008 Studium Kunstgeschichte und Kulturanthropologie, Frankfurt/Main

Martin Görlich:

Im Rahmen einer Besichtigung der Sammlung wurden uns die aktuellen Bedingungen, Rahmenbedingungen und bestehenden Herausforderungen ausführlich erläutert. Auf Basis dieser Erkenntnisse haben wir unmittelbar damit begonnen, die sogenannten „Low Hanging Fruits“ abzuarbeiten, um erste Verbesserungen zu erzielen. Unser Ziel ist es, mit den vorhandenen Ressourcen und Möglichkeiten das bestmögliche Ergebnis zu erreichen und die Situation nachhaltig zu verbessern.

Lydia Koglin:

Von Klimamessung und Magazinaufbewahrung bis hin zur bestandsschonenden Digitalisierung – die Bibliothek der UdK hat sich im vergangenen Jahrzehnt immer wieder mit Fragen an das KBE gewandt und dabei wertvolle Unterstützung erhalten. Im Vortrag gebe ich einen kurzen Einblick in die Herausforderungen, mit denen wir uns beschäftigt haben, in die Empfehlungen des KBE und in das, was daraus schließlich entstanden ist.

Sabine Stropp
Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Informationswissenschaften Archivberaterin in der Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken Dozentin für Bestandserhaltung und Archivmanagement
sabine.stropp@fh-potsdam.de

Vita:

  • Seit 2016 Fachhochschule Potsdam (FHP); Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg (LFS) mit dem Tätigkeitsschwerpunkt der Archivberatung, erweitert um Lehrtätigkeit als Dozentin in den Studiengängen Archiv- und Bibliothekswissenschaft.
  • 1996 bis Februar 2016 Brandenburgisches Landeshauptarchiv (BLHA); seit Juli 2002 Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken im BLHA mit dem Tätigkeitsschwerpunkt der Archivberatung
  • 1993 bis 1996 Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), Außenstelle Potsdam; Magazinleiterin
  • 1987 bis 1990 Handelsorganisation Potsdam; Büroleiterin des Betriebsdirektors

     

  • 2019 Abschluss des berufsbegleitenden Masterstudiums Schutz Europäischer Kulturgüter an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).
  • Studium der Betriebswirtschaft in Dresden und Brandenburg an der Havel sowie Studium der Archivwissenschaften an der Fachhochschule Potsdam

 

 

KBE und LFS: 2 Netzwerke und ihr gemeinsamer Einsatz für die Bestandserhaltung

20 Jahre Kompetenzzentrum für Bestandserhaltung Berlin und Brandenburg (KBE) sowie 25 Jahre Archivberatung in der gemeinsamen Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg (LFS). Beide Einrichtungen verbindet seit der Gründung des KBE eine enge Zusammenarbeit. Der Beitrag lässt die Zeit kurz Revue passieren, um dann den Blick in die Zukunft zu richten. Er geht dabei u.a. den Fragen nach: Wie sehen unsere heutigen Rahmenbedingungen aus? Wo stehen wir heute? Welche gemeinsamen Ziele können wir definieren und Wie, diese zusammen angehen? Sabine Stropp möchte die Teilnehmenden zur Diskussion einladen.

Robert Hoffmann
Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Referatsleitung Bestandserhaltung | KBE
robert.hoffmann@zlb.de

Vita:

  • Seit 2025 Referatsleitung Bestandserhaltung / Kompetenzzentrum Bestandserhaltung für Bibliotheken und Archive in Berlin und Brandenburg - Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
  • 2021 - 2025 Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Deutsche Digitale Bibliothek - Stiftung Preußischer Kulturbesitz
  • 2020 - 2021 Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Institut für Museumsforschung - Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz 
  • 2018 - 2020 Wissenschaftlicher Museumsassistent (i.F.) - Institut für Museumsforschung - Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz
  • 2015 - 2017 Studium Master of Arts (M.A.) World Heritage Studies, BTU - Cottbus und Master of Cultural Heritage, Deakin University - Melbourne, Australien 
  • 2011 - 2015 Studium Konservierung/Restaurierung und Grabungstechnik, Bachelor of Arts (B.A.), HTW Berlin 

Dr. Ursula Hartwieg
Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) an der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
ursula.hartwieg@sbb.spk-berlin.de

Vita: 

  • Seit 2010 Leitung der 2011 gegründeten Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK)
  • Seit 1999 wiss. Referentin an Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  • 1997 – 1999 Referendariat für wiss. Bibliotheksdienst an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

20 Jahre KBE – Kurzrückblick: Meilensteine und Wirkung in der Region

Theorie und Praxis der Bestandserhaltung haben sich in 20 Jahren spürbar gewandelt. Der Beitrag beleuchtet diesen Transformationsprozess anhand konkreter Beispiele aus der Arbeit des Kompetenzzentrums Bestandserhaltung (KBE) als länderübergreifende Schnittstelle für Berlin und Brandenburg. Welche Impulse setzte das KBE in der Archiv- und Bibliothekslandschaft – und welche Entwicklungen prägen die Zukunft? 

Der Ausblick fragt: Wie gestalten wir die nächsten 20 Jahre? Das Plädoyer des KBE: Mit kluger Innovation, starker Vernetzung und tiefer regionaler Verankerung – denn Herausforderungen wie Digitalisierung und Klimawandel sind nur gemeinsam zu stemmen. Eine Einladung zum Dialog.

Informationen zum Veranstaltungsort

Anreise mit dem Auto

  • in der Umgebung stehen wenige kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung (Breite Straße)

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Bus: 200 | 147 | 248 | 265
  • U: Museumsinsel | Alexanderplatz | Märkisches Museum | Rotes Rathaus | Hausvogteiplatz
  • S: Alexanderplatz

Adresse des Veranstaltungsortes

Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Schloßplatz 7
10178 Berlin

Kooperationspartner und Zuwendungsgeber

Vergangene Tagungen

Tagung verpasst? Oder möchten Sie die Fachinhalte noch einmal in Ruhe anschauen? Wir haben alle Informationen zu den letzten Veranstaltungen für Sie zusammengestellt. Bei Fragen melden Sie sich gern!

25. - 26.11.2025 Vom Papier zum Pixel - Bestandsschonende Digitalisierung

Poster des Tags der Bestandserhaltung 2025 mit dem Titel vom Papier zum Pixel

Mit dem Fokus auf den Schutz des Originals werden an zwei Tagen Expert:innen und Kolleg:innen das Thema Digitalisierung von schriftlichem Kulturgut aus verschiedenen Perspektiven vorstellen und besprechen.

In Fachvorträgen, Diskussionsrunden, Workshops und Führungen erhalten die Teilnehmenden Einblick in die Vielseitigkeit der Thematik. Es wird der Bogen geschlagen von der Grundsatzfrage, wie und wann Digitalisierung zum Kulturguterhalt eingesetzt werden kann, über die Fragen der Vor- und Nachbereitung aber auch der Prozessbegleitung, den technischen Anforderungen, der Auswahl und Sicherung der Objekte bis zu den Fördermöglichkeiten.

Die Jahrestagung bietet Raum und Zeit zum Austausch und der Vernetzung. Dies soll die Teilnehmenden bei zukünftigen Projekten zum langfristigen Erhalt von wertvollem schriftlichem Kulturgut unterstützen.

12. - 13. September 2023 Fisch sucht Falle - IPM für Archive und Bibliotheken

Tagungsmotiv des 11. Tag der Bestandserhaltung 2023

Schädlinge wie Insekten oder Nagetiere sind eine Gefahr für unser schriftliches Kulturgut. Das Integrated Pest Management (IPM) hilft, Schädlingsbefall im Idealfall zu vermeiden und gegebenenfalls frühzeitig zu erkennen oder zu bekämpfen.
Welche Schadinsekten stellen für das Sammlungsgut tatsächlich eine Gefahr dar und bei welcher Anzahl von Funden wird ein schnelles Eingreifen notwendig? 

Neben dem Monitoring und der Bestimmung ist auch die Frage nach möglichen Bekämpfungsverfahren ein drängendes Thema. Zudem stellt der Umgang mit kontaminierten Objekten in Folge früherer Methoden der Schädlingsbekämpfung eine Herausforderung dar. 

23. - 24. September 2021 Klima – Wandel und Herausforderungen

Tagungsmotto

Das Klima ist im Wandel. Mittlerweile sind die Sommer sehr heiß und gleichzeitig treten Naturausbrüche wie Starkregen immer häufiger auf. Die Kulturinstitutionen stehen deshalb vor Herausforderungen. Es ist Zeit, diese Problematik anzugehen, um auch in Zukunft die wertvollen Kulturgüter langfristig in einem guten Zustand zu bewahren und dadurch den Zugang für die nächsten Generationen zu sichern. Um Sie dabei zu unterstützen, werden wir Fragen vom Klimakonzept für die Gebäudetechnik über archivtaugliche Klimabedingungen in Magazinen bis zu Schadensbildern am Kulturgut in Fachvorträgen, Workshops und Führungen beleuchten und diskutieren.

12. September 2019 Hygiene – das A und O der Bestandserhaltung

Plakat des Tagungsmotivs 2019

Verstaubte Buchschnitte, Papierbrösel auf Regalböden, Baustellenstaub auf dem Magazinboden, Brotkrümel in der Akte, Straßenschmutz in den Raumecken, verendete Fliegen und Käfer auf dem Fensterbrett, …
Diese Bilder sind leider häufig in den Institutionen anzutreffen. Oft wird die sachgemäße Aufbewahrung der Bestände vernachlässigt. Bestehende Workflows in der Bestandspflege werden nicht aktuell gehalten, Schulungen der Mitarbeiter sowie Bestandsreinigung zu selten durchgeführt und das Reinigungspersonal nicht aufgeklärt. Doch viele Probleme sind nicht, wie bei so mancher Katastrophe, sofort zu erkennen. Gerade hierin besteht die Gefahr, denn über die Zeit kumulierte Kontaminationen können verheerende Folgen haben.

Fehlende Hygiene beschleunigt Alterung und provoziert Beschädigungen des Archiv- und Bibliotheksguts, wie z.B. Schimmelbefall und Verfärbungen, und kann bis hin zum kompletten Substanz- und damit Informationsverlust führen. Dies bedeutet für die Institution: Sperrungen von Dokumenten für Nutzer, keine Weiterbearbeitung wie Digitalisierung oder Erschließung, aber auch gesundheitliche Risiken für das Personal. Ist der Ernstfall erst einmal eingetreten, werden sowohl personelle wie finanzielle Kapazitäten wesentlich stärker beansprucht als es durch ein adäquates Präventionskonzept notwendig wäre.

27. - 28. September 2018 Schimmel - Schutz und Kampf gegen mikrobiellen Befall

Vorschaubild der PDF-Datei

Viele Institutionen haben mit mikrobiellem Befall zu kämpfen. Gerade in Neubauten oder wassernahen Gebäuden, aber auch durch konservatorisch nicht korrekten Umgang mit Kulturgut, kommt es zur Verbreitung von Schimmelpilz. Nicht nur für das Kulturgut, sondern auch für die Kolleg*innen bedeutet dies ein gesundheitliches Risiko. Um Kolleg*innen und die kulturellen Schätze zu schützen, sind Hygiene und ein kontrolliertes Monitoring der einzig sichere Schutz.
Auf unserer Tagung erhalten Sie bei Expertenrunden, Vorträgen und Workshops einen breit gefächerten Überblick zu relevanten Themen wie der Identifizierung von Schimmel, dem richtigen Umgang mit kontaminierten Objekten und den empfohlenen Standards bei der Prävention von mikrobiellem Befall.

7. September 2017 Was tun im Notfall? - Networking, Prävention, Management!

Plakat des Tagungsmotivs 2017

Archiv- und Bibliotheksgut ist aus verschiedensten Gründen (Wasser, Feuer, mechanische Schädigungen) in seinem physischen Bestand gefährdet. Die Notfallplanung stellt deshalb ein wichtiges Arbeitsfeld in Archiven und Bibliotheken dar. Sie umfasst sowohl die Prävention möglicher Krisensituationen als auch die Vorbereitung angemessener Bergungsmaßnahmen nach Eintritt einer Katastrophe. Wichtig ist gute Planung und Organisation, eingeübte Mitarbeiter und gemeinsame Übungen mit der ortsansässigen Feuerwehr oder dem Katastrophenschutz.
Besonders kleinere Archive und Kultureinrichtungen mit wenig Personal und geringen finanziellen Ressourcen sind in Notsituationen häufig auf fremde Hilfe angewiesen. Sie profitieren besonders durch starke Partner im Rahmen von Notfallverbünden.